Hausdurchsuchung bei Linken
Sie wollen den Gedenkmarsch blockieren.
Im Vorfeld des jährlichen Trauermarsches durch Dresden, mit dem an die unzähligen Opfer des alliierten Bombenterrors gedacht wird, kam es in Berlin und Dresden zu Durchsuchungen in mehreren Objekten der linken Szene. Betroffen sind unter anderem die Landesgeschäftsstelle der Linkspartei in Sachsen, das „AZ Conni" in der Dresdner Neustadt und der antifaschistische Verkaufsladen „Redstuff" in Berlin-Kreuzberg.
Grund für die Durchsuchungen ist der Aufruf des „Dresdner Bündnis Nazifrei", in welchem gefordert wird, den angemeldeten Trauermarsch nationale Sozialisten zu blockieren und damit zu verhindern. Während bei linksradikalen Straftaten in einer Vielzahl der Fälle weggesehen und dieses Treiben vom Staat toleriert wird, gingen die Behörden nun gegen Linksextremisten vor.
Die PDS / Linkspartei Abgeordnete Katja Kipping empörte sich zugleich über diese Maßnahmen, während ihre Partei in der Regel dafür bekannt ist, härteste Strafen für andere politische Richtungen zu fordern.
Alle Informationen zum Gedenkmarsch findet ihr unter www.jlosachsen.de


